Es gibt aktuell ungefähr 17.000 Fahrschulen in Deutschland

Im Jahr 2006 verunglückten in Deutschland insgesamt 26 906 junge Menschen im Alter von 15 bis 17 Jahren im Straßenverkehr, davon 173 tödlich (stat bundesamt)

Das Risiko für Frauen im Straßenverkehr zu verunglücken, ist deutlich geringer als das der Männer: 44% aller Verunglückten und 27% aller Getöteten im Straßenverkehr waren 2009 weiblichen Geschlechts. Dies wird auch deutlich, wenn man die Verunglücktenzahlen auf die Einwohnerzahl des jeweiligen Geschlechts bezieht: Je 100 000 Einwohner verunglückten 424 Frauen, aber 559 Männer im Straßenverkehr. Bei den Getöteten sind die Unterschiede zwischen den beiden Geschlechtern noch gravierender: Je 1 Mill. Einwohner starben 26 Frauen und 76 Männer im Straßenverkehr, damit wurden - bezogen auf die Einwohner – fast dreimal so viele Männer wie Frauen im Straßenverkehr getötet. Das im Vergleich zu den Männern geringere Verunglückungsrisiko der Frauen trifft auf alle Altersgruppen zu. (stat. Bundesamt)

In Deutschland wurden im Jahr 2010 insgesamt 2,4 Millionen Unfälle von der Polizei aufgenommen, darunter waren 39 345 Unfälle, bei denen mindestens ein Beteiligter alkoholisiert war. Dies waren 1,6 % aller polizeilich registrierten Unfälle. Im Vergleich zu 2009 wurden insgesamt zwar mehr Unfälle (+4,2 %), aber weniger Alkoholunfälle (–10 %) gezählt. Von den Alkoholunfällen insgesamt waren 24 275 Unfälle mit nur Sachschaden, ein Minus von 8,0 %. Bei 15 070 Alkoholunfällen entstand Personenschaden (–14 %), dabei wurden 13 873 Verkehrsteilnehmer leicht verletzt (–11 %), 5 001 schwer verletzt (–19 %) und 342 getötet (– 22 %).

Im Jahr 2010 verunglückten insgesamt 40 502 ältere Menschen im Alter von 65 oder mehr Jahren im Straßenverkehr, das waren 9,3% weniger als im Vorjahr. Davon wurden 29 363 Senioren leicht (- 9,2%) und 10 229 schwer verletzt (- 8,6%). Die Zahl der getöteten Senioren ist gegenüber 2009 um 18% auf 910 im Jahr 2010 zurückgegangen. Senioren stellten damit 11% aller Verunglückten dar, ihr Anteil an den Todesopfern betrug allerdings 25%.

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